Jegliche Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung ist verboten

Die Rechtssprechung musste insbesondere bereits entscheiden, ob auf die Uhrzeit des Handydisplays gesehen werden darf, ob das Handy als Diktiergerät genutzt werden darf, ob man Telefonnummern ablesen darf auf dem Display und vielerlei ähnliches. Entscheidend ist der Gesetztext § 23 I a StVO: (1a) 1 Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt,…

Details

E-Bay: Impressum und Widerrufsrecht

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass bei gewerblichen Internetauktionen via E-Bay gleichwohl ein Impressum zu unterhalten ist, das den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Gleiches gilt für die Widerrufsbelehrung. Unter anderem das OLG Hamm hat entschieden, dass Widerrufsbelehrungen allein in der sogenannten „mich“-Seite nicht ausreichend sind. Für eine ausführliche Beratung und Überprüfung Ihrer Internetpräsenz auch…

Details

Mietwagenersatztarif

Nachdem der BGH in seiner Entscheidung vom 28.06.2006 deutlich gemacht hat, dass Mietwagenhändler bei der Vermietung eines KfZ zum Unfallersatztarif auf den Unfallersatztarif und auf die rechtliche Problematik der eventuell nur teilweisen Ersetzbarkeit durch die Unfallregulierer hinweisen muss, hat das Landgericht Zwickau in seinem Urteil vom 25.08.2006, 6 S 248/05 ausgeführt, dass dieses Unterlassen zu…

Details

Neu im Verkehrsrecht 2007

Folgende Punkte sollen sich im Jahr 2007 ändern: 1. Verfolgung von Auslands-„Knöllchen“ innerhalb der EU voraussichtlich ab Herbst 2007. Bisher wurden nur deutsche Bußgelder in Österreich und österreichische in Deutschland vollstreckt. Vorsicht: Der EU-Entwurf sieht kein Rückwirkungsverbot vor, eventuell können also auch alte Verstöße geahndet werden. Fragen Sie Ihre Rechtsanwälte. 2. Geplant ist eine Null-Promille-Grenze…

Details

Ungewollte R-Gespräche

Die Kanzlei Dr. Schnitzer hat sich vor dem Amtsgericht Nördlingen durchsetzen können mit der Rechtsansicht, dass mitnichten immer der Telefonanschlussinhaber für alle angefallenen Telefongebühren haftet. Dies gilt insbesondere dann, wenn minderjährige Kinder ein Telefonat geführt haben, ohne die Kostenkonsequenz zu überblicken. Der Bundesgerichtshof hatte insoweit Anfang des Jahres den Grundstein gelegt mit einer Entscheidung, in…

Details

Schonvermögen bei Verwandtenunterhalt

In seiner Entscheidung vom 30.08.2006 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass dem Unterhaltspflichtigen (Kind) auch angemessenes Vermögen zu belassen ist, wenn dieses der Altersvorsorge dient. Insoweit sieht der BGH keinen Unterschied darin, ob regelmäßig Beiträge zur Altersvorsorge (5 % des Bruttoeinkommens) bei einer Unterhaltsberechnung berücksichtigt werden oder ob ein diesem Betrag entsprechendes Vermögen vorhanden ist, hochgerechnet…

Details

Mietwagenkosten und Aufklärungspflicht des Vermieters

Mit der Entscheidung des BGH vom 28. Juni 2006 – XII ZR 50/04 – stärkt dieser die Rechte von bei Unfallereignissen Geschädigten. Er verdeutlicht insbesondere, dass bei Unfallersatzfahrzeugen zu einem überhöhten Tarif eine Aufklärungspflicht des Autovermieters besteht, dass zu einem überhöhten Tarif angeboten wird, der im Wege des Schadensersatzes eventuell nicht erstattet wird.

Bei Gaspreiserhöhungen sind die Kalkulationsgrundlagen offenzulegen

Bei einer Preisanpassung der Gasversorger mit einer Preisanpassungsklausel ist die Kalkulationsgrundlage, die zu dieser Preisanpassung führt, offenzulegen. Dies hat jüngst das OLG Karlsruhe am 28. Juni 2006, Az: 7 U 194/04, bestätigt. Bei der Anwendung des § 315 BGB sind die tatsächlichen Umstände offenzulegen und zu beweisen, nach denen eine solche Preiserhöhung stattfindet. Denn diese…

Details